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Vergangene Wochen habe ich meiner Webseite einen Facelift verpasst.
Meine Ziele dabei waren, die Inhalte klarer zu strukturieren und die Erzählungen über meine Arbeiten weiter in den Vordergrund zu stellen.
Bei der Gelegenheit habe ich die Strukturierung einiger Unterseiten verändert und die Navigation neu gestaltet, die, im Vergleich zur vorherigen Version, nun klarer und einfacher zu bedienen ist.
Zudem findet man auf einer neuen Intro-Seite nun eine kurze Beschreibung über mich.

Screenshot der vorherigen Version meiner Webseite. Hier ansehen

Anbieter für E-Scoote-Sharing fluten aktuell den deutschen Markt und erfreuen sich in den Groß- und Innenstädten an wachsender Beliebtheit.
Als Lösung gegen Stau, umweltverschmutzende Autos und teure Parkflächen vermarktet, werden Sie aktuell vor allem von Passanten genutzt, die schnell an ein nahe gelegenes Ziel kommen möchten, ohne sich auf öffentliche Verkehrsmittel verlassen zu müssen.

Um besser zu verstehen, weshalb die Apps – und damit die E-Scooter – mancher Anbieter auf dem konkurrenzstarkem Markt beliebter sind als andere, habe ich mir vorgenommen, eine selbstständige UX-Fallstudie am Anbieter “Hive” durchzuführen.

Hive, von der Daimler-Tochter “Free Now" – ehemals "MyTaxi" – ist bereits unter anderem bereits in Österreich, Frankreich und Polen verfügbar, und baut aktuell deren E-Scooter-Flotte in Deutschland aus, wo Sie sich gegen Konkurrenten wie Lime und Tier behaupten müssen.
Entscheidende Faktoren sind dabei unter anderem die Benutzerfreundlichkeit der E-Scooter und der App, die Zuverlässigkeit der Scooter sowie die Stabilität der App, die in den App-Stores aktuell eher kritisch bewertet werden.

Daher werde ich mich in dieser UX-Fallstudie mit den Problemen der Kunden auseinandersetzen, mögliche Lösungen finden und diese in einem Redesign umsetzen.
Die fertige Fallstudie und das neue Design werde ich auf meiner Webseite unter “Portfolio” und in einigen Netzwerken veröffentlichen.

Kritische Bewertungen der Hive-App in den App Stores: Apple App Store 2,7 Sterne, Google Play Store 3,0 Sterne (Stand: August/September 2019)
Die Bewertung der Hive-App in den App-Stores

Ich habe die positive Eigenschaft, selbstreflektierend und selbstkritisch zu denken und zu handeln. Diese Eigenschaft hat mir in der Vergangenheit bereits oft bei der Bewerkstelligung diverser Aufgaben geholfen, ob alleine oder im Team.

Durch meine authentische, ausgeglichene und aufmunternde Umgangsweise mit Mitmenschen integriere ich mich innerhalb kurzer Zeit erfolgreich in neue Arbeitsgruppen und Teams, was in der Vergangenheit schon zum Vorteil des ganzen Teams diente.

Meine selbstständige Arbeitsmoral ermöglicht es mir, sich ausführlich mit komplexen Problemen auseinanderzusetzen.

Meine Motivation

Die Welt ein bisschen besser hinterlassen.
Dazu gehört für mich vor allem der bewusste & überlegte Umgang & Einsatz von Konsumprodukten, klimafreundlichen Transportmitteln und Möglichkeiten zu nutzen, anderen Mitmenschen in Alltagssituationen dabei zu helfen, Probleme zu lösen und sich in der Welt zurechtzufinden. Das bezieht sich für mich genauso auf Alltagssituationen, in denen mich ein Tourist in Hamburg nach dem Weg zum Rathaus fragt, wie auch auf arbeitsbezogenen Situationen, in denen die Besucher einer neuen Immobilienseite den Querschnitt einer Wohnung finden möchten.

Charakterbeschreibung
Mein Familien- und Freundeskreis beschreibt mich als emphatischen, harmonischen, selbstsicheren & hilfsbereiten jungen Mann, der über seinen eigenen Tellerrand schaut, viele Gelegenheiten nutzt, sich selbstständig fortzubilden, und es versteht, aus Fehlern zu lernen.

Persönliche Interessen

In meiner Freizeit verbringe ich vor allem gerne viel Zeit im sozialen Umfeld – unter Freunden oder Familie. Gemeinsam tauschen wir uns dann über alte Erinnerungen & neue Erfahrungen aus, reisen gerne durch bislang fremde Länder und Städte und lernen auf diesem Wege neue Menschen & Eindrücke kennen.
Alleine arbeite ich gerne an mir, an meinem Charakter oder an Problemen & Ideen, bilde mich selbstständig in meinen Interessengebieten fort oder nutze auch gerne mal einen freien Sonntag, um mich mit einem neuen Tool auseinanderzusetzen.
Sonst lese ich gerne Bücher, fotografiere Landschaften, Architektur, Menschen und Stillleben, fahre mit meinem Boosted Board – ein Longboard mit Elektromotor – oder meditiere.

Mein Interesse am UI & UX Design wurde zum großen Teil von dem Buch “The Design of Everyday Things” von Donald Arthur Norman erweckt, welches ich während des letzten Ausbildungsjahres angefangen habe zu lesen.

Die Blogs, die ich zur selben Zeit auf Medium & Co. durchstöbert habe, haben mich noch weiter dazu inspiriert, mich mehr mit dem Thema auseinanderzusetzen und in diese Richtung fortzubilden.
Ein sehr bewegender Blogeintrag war dabei für mich dieser hier aus der Kategorie "Tragic Design" von Jonathan Shariat, in dem es darum geht, wie UI & UX im Zweifelsfall über Leben & Tod entscheiden können.

Was mich an UI & UX Design so sehr begeistert, ist die Idee, mein Interesse und mein Wissen für gutes, simples, funktionales & barrierefreies Design mit meinen Leidenschaften, Menschen im Alltag zu helfen und ein gutes & positives Erlebnis zu erschaffen, in Verbindung bringen zu können.

Titelfoto des Blogbeitrags "How bad UX Killed Jenny" von Jonathan Shariat auf Medium.com
Bildquelle

Interesse an Medien und die damit in Verbindung stehende Technik habe ich schon so lange, wie ich sprechen und laufen kann.

Das liegt wohl vor allem an meinem Opa, der bis zu seiner Rente bei IBM tätig war und seine Faszination für Computersysteme und Kameras damals wie auch heute gerne mit mir teilt sowie an meinen Eltern, die mir schon als kleines Kind den Umgang mit einem Kassettenspieler und Kassettenrekordern beigebracht haben – Dies ging so lange gut, bis ich eines Tages die Lieblingskassetten meines Vaters mit meiner Stimme überspielt habe.

Einige Jahre später habe ich mich mit der Videokamera meiner Eltern aktiv auseinandergesetzt, und dabei nach kurzer Zeit schon die eingelegte Filmkassette, auf der bereits Aufnahmen waren, aus Versehen überspielt – Ich wusste ja nicht, dass auf der Kassette bereits etwas aufgenommen wurde.
Nach diesem Versehen haben sich meine Eltern dazu entschieden, meinem Bruder und mir den von Ihnen ausrangierten Computer zur Verfügung zu stellen und den Umgang damit Schritt für Schritt zu erklären. So habe ich bereits frühzeitig Microsoft Windows kennengelernt, Flugzeuge im Simulator gelandet und den Umgang mit Text- und Datenverarbeitungsprogrammen erlernt.

Da ich bereits im Grundschulalter große Begeisterung für die Fotografie zeigte, bekam ich von meinen Eltern eine digitale Einsteigerkamera geschenkt. Diese hat mir dabei geholfen, ein erstes, eigenes Gefühl für Kompositionen und Bildwirkung zu entwickeln, aber aufgrund der fest verbauten Vollautomatik nicht viel Spielraum für Licht- oder Schärfemanipulation lies.

Mit 12 Jahren war daher meine erste eigene Investition eine digitale Amateur-Filmkamera, an der ich den ISO, Weißabgleich, Auflösung und Bildwiederholrate manuell einstellen konnte. Zudem hatte ich durch diese Kamera die Möglichkeit, Situationen im Alltag aufzunehmen oder mit Freunden Szenen aus Serien und Filmen nachzustellen, für die wir uns begeistert haben.

Als der Computer, den sich mein Bruder und ich geteilt haben, den Geist aufgegeben hat, haben wir in einen neueren Windows XP-Computer investiert, bei dem unsere Eltern einen Teil der Kosten mitgetragen haben. Auf dem Computer haben wir unsere Microsoft Word- und Excel-Kenntnisse weiter vertiefen können und "Sims 1" sowie “Rollercoaster Tycoon 2” kennengelernt.

Im Laufe diese Zeit habe ich mein Taschengeld gespart, wovon ich mir dann meinen ersten, eigenen Windows Vista-Laptop gekauft habe.
Auf dem Gerät habe ich das Internet sowie den Umgang mit MSN, Facebook & Co. kennenlernen können. Meine damals wachsende Vorliebe für Computerspiele und Städteplanung konnte ich in Sim City ausleben.

Im selben Jahr wurde ich unerwarteterweise in das Team des Low-Budget-Filmprojekts “Der Schatz vom Elsensee” der Stadt Quickborn aufgenommen, welches von der Stadtjugendpflege in Kooperation mit Helge Heggblum – Gründer und Geschäftsführer von “HH Film e.K.” – ins Leben gerufen wurde.
Da ich von Anfang an in das Team integriert wurde, hatte ich die Gelegenheit dazu, mich bei der Ideenentwicklung des Projekts, beim Schreiben des Drehbuchs, bei der Organisation des Equipments, der Requisiten und des Caterings, bei der Umsetzung des Drehbuches und bei der Premiere aktiv einzubringen und dadurch produktiv zum Ergebnis beizutragen. So war ich vor der Kamera in einer der vier Hauptrollen mit dem Namen “Hendrik” aktiv, aber auch hinter der Kamera an der Tonangel, als Beleuchter oder als "Grip".
Der ca. 60-minütige Film feierte im Winter 2009 Premiere im Beluga Kino in Quickborn und lief dort ab Neujahr für zwei Monate im regulären Tagesprogramm.

Durch die Teilnahme an diesem umfangreichen Projekt stieg mein Interesse an Foto- und Videobearbeitung, wofür mein erster Laptop nicht mehr ausreichte.
Daher fing ich an, auf einen Sony Vaio-Laptop mit verbautem Grafikchip zu sparen. Diese Hardware hatte für mich die Vorteile, dass ich große Fotodateien ohne lange Ladezeiten bearbeiten, Filmaufnahmen schneiden und Spiele hochauflösender spielen konnte. Außerdem war dieser Laptop ein guter Einstiegsrechner, um Adobe und deren Software-Angebote kennenzulernen.

Mit diesem Laptop habe ich auch in der 9. Klasse am “Foto- und Grafikgestaltungskurs” an der Gemeinschaftsschule Rugenbergen teilgenommen.
Dies hatte für mich den Vorteil, dass ich für die Umsetzung der im Kurs gestellten Aufgaben unterschiedliche Grafik- und Fotoprogramme ausprobieren konnte – unter anderem Adobe Photoshop – anstatt mich auf das Programm "GIMP" zu verlassen, welches auf den Schulcomputern installiert war. Da sich unser Lehrer nur mit GIMP auskannte, habe ich außerdem gelernt, Probleme während der Bearbeitung mit anderen Programmen selbstständig zu lösen.

Das ist auch Yannick – einem guten Freund – aufgefallen, der mit mir in dem Kurs war und sich in seiner Freizeit autodidaktisch App- und Web-Programmierung beibrachte, um mit diesem Wissen Freizeitprojekte und erste Kundenaufträge umzusetzen.
Für eine Fotoplattform, ähnlich wie Fotolio oder Unsplash, die er zur Übung seiner Kenntnisse in seiner Freizeit gebaut hat, hat er mich deshalb darum gebeten, Icons und Beispielfotos für die Verwendung in diesem Projekt zu erstellen.
So habe ich anfangs versucht, irgendwelche "hübschen Icons" zu gestalten, ohne viel Wissen über Ikonografie oder Barrierefreiheit zu besitzen. Nach dem Feedback von Yannick zu meinen ersten Entwürfen und der Kritik an meinen Icons, habe ich mir mit Hilfe von Online-Tutorials und Forenbeiträgen die Grundlagen der Icon-Gestaltung beigebracht und meine Kenntnisse in Adobe Photoshop weiter ausgebaut.

Zu meinem 18. Geburtstag habe ich von meinen Eltern überraschenderweise das damals aktuelle MacBook Pro 13” geschenkt bekommen.

Dank des großzügigen Geschenks hatte ich die Möglichkeiten, OS X kennenzulernen und mich kreativ in iMovie oder GarageBand zu versuchen. Zudem konnte ich die Adobe-Software unter OS X neu kennenlernen und mein Interesse an Foto- und Videobearbeitung weiter ausbauen. Nebenbei habe ich erste Erfahrungen mit dem Prozess der App-Entwicklung für Apple-Geräte gesammelt.

Da ich zur Zeit meines Realschulabschlusses wusste, dass ich etwas in die Mediengestalter-Richtung machen möchte, mich aber noch nicht auf eine genaue Richtung festlegen konnte, habe ich an einem berufsvorbereitenden Jahr an der Beruflichen Schule des Kreises Pinneberg in Pinneberg teilgenommen, um verschiedene Berufsfelder im Medienbereich ausprobieren und mich besser orientieren zu können.

Zum Ende dieses Orientierungsjahrs habe ich mich für die Ausbildung zum Mediengestalter Digital und Print in die Fachrichtung Gestaltung und Technik entschieden, da sie den abwechslungsreichen und spaßigen Tätigkeiten aus dem Foto- und Grafikgestaltungskurs und den Praktika sehr nahe kommt. Hinzu kommt, dass ich aufgrund des Wandels und des Wachstums in der Digitalbranche ein großes Zukunftspotenzial in diesem Beruf sehe – Eine Zukunft, die ich gerne aktiv mitgestalten möchte, indem ich Menschen mit barrierefreiem und verständlichem Design helfe, alltägliche Herausforderungen zu bewältigen.

Für meine Ausbildung habe ich mir dann Anfang 2015 mein heutiges MacBook Pro 15” mit Retina-Display zugelegt.
Dieser Laptop ermöglichte es mir, meine Erfahrungen mit OS X weiter zu vertiefen, das gesamte Potenzial der Adobe Creative Cloud auszuschöpfen und Web-Sprachen wie HTML5 und CSS3 in Code-Editoren wie Sublime Text mit Hardwareunterstützung kennenzulernen. Zudem habe ich den non-destruktiven Workflow mit RAW-Dateien und den Umgang mit 4K-Videoaufnahmen erlernt.